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Instrumente in der Verbraucherpolitik

Autor: Kathrin Loer (Seite 1 von 2)

„Politik mit dem Verbraucher?“ Workshop am 18. September 2018 in Hagen

Am 18.09.2018 findet in Hagen der Workshop „Politik mit dem Verbraucher?“ zu aktuellen Debatten in der Energie-, Gesundheits- und Verbraucherpolitik statt. Der Workshop widmet sich aktuellen Entwicklungen aus unterschiedlichen Politikfeldern, die alle MarktteilnehmerInnen betreffen – Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie die VerbraucherInnen. Dabei sollen verschiedene Varianten politischer Interventionen, also die „Instrumente der Verbraucherpolitik“, offen debattiert werden. Außerdem geht es um die Frage, wie Forschungsergebnisse, die das individuelle Verhalten in den Mittelpunkt stellen, tatsächlich in konkrete Politik transferiert werden können.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf unserer Themenseite.

Bitte melden Sie sich bis zum 15.08.2018 hier an.

Interessenten können sich bei Fragen zum Workshop, zur Anreise o.ä. an Herrn Alexander Leipold: alexander.leipold@fernuni-hagen.de wenden.

 

Umweltbundesamt legt Bericht zur Nutzung von Instrumenten vor

Das Umweltbundesamt hat im Spätsommer 2017 einen Abschlussbericht zum Thema „Nudging“ veröffentlicht. Unter dem Titel Nudge-Ansätze beim nachhaltigen Konsum: Ermittlung und Entwicklung von Maßnahmen zum „Anstoßen“ nachhaltiger Konsummuster wird eine Übersicht der bislang im Bereich der Umweltpolitik angewandten Mittel zur Erzielung eines veränderten Verbraucherverhaltens dargestellt. Der Bericht enthält zudem eine Klassifikation der bislang bekannten Formen von Nudging. Darüber hinaus wird das Akteurspektrum und der organisatorische und institutionelle Rahmen der Umweltpolitik aufzeigt. Der Bericht schließt mit konkreten Best-practice-Beispielen und gibt einen Ausblick auf weitere mögliche Anwendungsfelder. An der Ausarbeitung waren unter anderem Lucia Reisch von der Copenhagen Business School, Christian Thorun von ConPolicy, einer privaten Agentur für Politikberatung sowie Cass Sunstein, der Mitbegründer des „Nudge“-Konzeptes beteiligt.

Das Projekt IniVpol hat 2017 eine neue Typologie politischer Instrumente entwickelt, die in Kürze im „Handbook of Behaviour Change and Public Policy“ (Hrsg. Silke Beck und Holger Straßheim, erscheint bei: Edward Elgar) veröffentlicht werden. Diese Typologie zielt auf eine größere Trennschärfe zwischen verschiedenen konventionellen politischen Instrumenten. Zudem vermittelt die Typologie ein Verständnis zur Zusammenhang zwischen verhaltenswissenschaftlich informierter Politik und diesen Instrumenten.

Poster-Presentation zu IniVpol beim „Japanese-American-German Frontiers of Science Symposium“

Vom 21.-24.9. nimmt Dr. Kathrin Loer am „Japanese-American-German Frontiers of Science Symposium“ teil. Sie übernimmt den Auftaktvortrag in der Session zu „Social and socio-economic inequality„. Das mehrtägige Symposium, das WissenschaftlerInnen aus Japan, den USA und Deutschland besuchen, gibt auch die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte in einer Poster-Session zu präsentieren. In diesem Kontext stellt Kathrin Loer die ersten theoretisch-konzeptionellen Grundlagen und Ergebnisse aus dem Projekt vor.

 

Poster: IniVpol

Poster: The use of policy Instruments and the relevance of behavioural public policy

 

 

 

 

 

 

 

 

als pdf-Dokument: Poster: The use of policy instruments and the relevance of behavioural public policy

Workshop: Verbraucherpolitik jenseits des Otto Normalverbrauchers

Am 10. Juli 2017 fand im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf der Workshop „Verbraucherpolitik jenseits des Otto Normalverbrauchers“ statt. Organisiert wurde er vom Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW (KVF NRW).

Alexander Leipold und Kathrin Loer nutzten die Gelegenheit, um Ergebnisse einer kleinen Vorstudie zu präsentieren, die im Rahmen von IniVpol entstanden ist. Leipold und Loer untersuchen, wie der Verbraucher in unterschiedlichen Politikfeldern zum Adressat politischer Instrumente wird. Weiterlesen

Vorstellung erster Projektergebnisse in Utrecht

Wink – The Nudge Conference“ lautet der Titel einer Konferenz, die vom 23. – 24.6. in Utrecht (Niederlande) stattfinden wird. In zwei verschiedenen Sessions am Freitag und Samstag werden dort erste theoretische und empirische Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt vorgestellt.

In ihrem Vortrag präsentierte Dr. Kathrin Loer ein Modell, mit dem der Einfluss verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse auf politische Instrumente erfasst werden kann.

Demnächst gibt es dazu mehr hier im Blog!

 

 

Projektstart: IniVpol – Instrumente in der Verbraucherpolitik

Nachhaltiges Wirtschaften und gesundes Leben erfordern ein verändertes Verbraucherverhalten. Akteure in Politik und Verwaltung sind sich mittlerweile bewusst, wie sehr das Erreichen von politischen Zielen bei Energieverbrauch und Ressourcenschonung, aber auch im Gesundheitsschutz vom Verhalten der einzelnen Bürgerinnen und Bürgern abhängt. Der staatlichen Verbraucherpolitik steht zwar theoretisch ein breites Spektrum an Instrumenten zur Verfolgung dieser politischen Ziele zur Verfügung. Insbesondere, wenn es um die Beeinflussung individueller Lebensstile und Konsumentscheidungen geht, gelten finanzielle Anreize und informationelle Maßnahmen allerdings als praktisch wenig wirksam, Ver- und Gebote sind oft politisch umstritten und daher riskant. Daher erscheinen zumindest aus politischer Perspektive solche Instrumente attraktiv, die den oder die Einzelne(n) nicht zu nachhaltigem oder gesundem Verhalten zwingen, sondern subtil und effektiv „stupsen“ oder lenken.

 

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WINK – Konferenz in Utrecht

Vom 23.-24. Juni 2017 findet die erste „Nudge“-Konferenz statt: „WINK – The NUDGE Conference“ soll die internationale Debatte bündeln und bringt WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen.

Am Samstag (24.6.) stellen Alexander Leipold und Kathrin Loer einige erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt zum Thema: „New routines in public policy-making: What about policy-makers expectations?“ vor.

 

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