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Instrumente in der Verbraucherpolitik

Schlagwort: behavioral policy-making

Cass Sunstein informiert übers ‚Nudging‘

Cass Sunstein, Professor für Rechtswissenschaft an der Harvard University, ist für seinen Beitrag zur Theorie des ‚Nudging‘ bekannt. Das Konzept ist seit einigen Jahren in der öffentlichen Debatte rege diskutiert, gilt es doch Kritikern als eine unzulässige Bevormundung des Einzelnen, welche Freiheitsrechte beschneide. In dieser für die private Royal Society of Arts (GB) aufgezeichneten Vortragsveranstaltung aus dem Jahr 2014 informiert detailliert über seine Theorie und setzt sich mit der Kritik auseinander. Wir empfehlen diesen Beitrag zum Einstieg in die Diskussion:

 

 

 

 

WINK – Konferenz in Utrecht

Vom 23.-24. Juni 2017 findet die erste „Nudge“-Konferenz statt: „WINK – The NUDGE Conference“ soll die internationale Debatte bündeln und bringt WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen.

Am Samstag (24.6.) stellen Alexander Leipold und Kathrin Loer einige erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt zum Thema: „New routines in public policy-making: What about policy-makers expectations?“ vor.

 

Villa Vigoni – Gespräche

Als eine der Antragstellerinnen diskutierte Dr. Kathrin Loer bei den Villa Vigoni – Gesprächen vom 27.3.-1.4.2017 in Menaggio auch verbraucherpolitische Themen. Die Konferenz ermöglichte einen sehr intensiven Gedankenaustausch und Debatten zwischen WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen (Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Geographie, Psychologie, Ökonomie). Die Debatte wird fortgesetzt und darüber in diesem Blog berichtet.
Hintergrundinformation zu den diesjährigen Villa Vigoni-Gesprächen über:

„Behavioural  Sciences and the politics of simplifications“

In recent years, we are observing novel modes of policy-making and regulation based on insights from behavioural economics, psychology and the behavioural sciences more generally. These insights are applied across an increasing number of policy areas – from health policy and consumer protection to tax and pension law. More often than not, the aim of these behavioural approaches is to simplify government and to change – in some cases: to nudge – the behaviour of citizens towards better individual and collective decisions. While there is already a sizable literature across multiple disciplines on behaviourally informed policies, there are few comparative studies systematically analysing the application of behavioural insights in public policy across countries and policy areas.

Based on a transdisciplinary and comparative approach, the conference aims at understanding the conditions and consequences, the mechanisms and modes of behavioural public policy in Europe. While Britain and the US have been forerunners, Germany and Italy are currently more hesitant. In a collaborative effort between scientists and policy makers we hope to identify both the enabling and constraining factors in the emerging varieties of behavioural public policies across countries. Weiterlesen

Beitrag im Tagungsband zur „International Conference on Consumer Research“

„The 21st Century Consumer: Vulnerable, Responsible, Transparent?“ lautete der Titel der „International Conference on Consumer Research“, die vom 26.-27. September 2016 im Wissenschaftszentrum in Bonn stattfand. Die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen organisierte ein breites Programm unter Beteiligung von Verbraucherforschern, Wissenschaftlern und Praktikern unterschiedlicher Disziplinen, die zu unterschiedlichen aktuellen Fragen des Verbraucherschutzes diskutierten.

Als Chair der Session „The Nudged Consumer“ führte Dr. Kathrin Loer in die Vorträge ein und moderierte eine Diskussion , die sich mit Fragen der Entwicklung verhaltensbasierter Steuerung in unterschiedlichen Regelungsfeldern auseinandersetzte und das Konzept des „Nudging“ sowohl theoretisch als auch empirisch auf den Prüfstand stellte.

Die Beiträge erscheinen demnächst in einem Tagungsband – gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Weber hat Dr. Kathrin Loer das Einleitungskapitel zu „Consumer Behaviour“ verfasst.

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