IniVpol

Instrumente in der Verbraucherpolitik

Schlagwort: Loer

Mit dem Verbraucher Politik machen? – Neuer Aufsatz erschienen

Wie wird mit Verbraucherinnen und Verbrauchern Politik gemacht? Und wie werden sie dabei von der Politik adressiert? In einem neuen Aufsatz für die Beiträge zur Verbraucherforschung bearbeiten wir diese Fragen anhand einer Auswertung von Gesetzesinitiativen des Deutschen Bundestages zwischen den Jahren 2009 und 2017. Unser Beitrag fokussiert auf die Politikfelder Energie und Gesundheit und resümiert, dass politische Maßnahmen bislang kein konkretes Adressatenverständnis zeigen. Dies lässt vermuten, dass politische Akteure in der Gestaltung der Maßnahmen bislang noch wenig das Verhalten reflektieren und als Ausgangspunkt für ihre Politik nutzen. Das Projekt IniVpol arbeitet auf Basis dieser ersten Auswertung an einem Konzept und empirischen Tests, um die vielfältigen politischen Maßnahmen zur Beeinflussung des Verbraucherhandelns einzuordnen und dadurch den Wandel der Verbraucherpolitik verstehen zu können. Die Beiträge zur Verbraucherforschung werden vom Kompetenzzentrum für Verbraucherforschung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (KVF NRW) herausgegeben. Unser Beitrag enthält Ergebnisse, die wir auf einer gemeinsamen Tagung im letzten Jahr in Düsseldorf vorgestellt hatten. Der gesamte Band steht zum kostenfreien Download zur Verfügung (hier).

Poster-Presentation zu IniVpol beim „Japanese-American-German Frontiers of Science Symposium“

Vom 21.-24.9. nimmt Dr. Kathrin Loer am „Japanese-American-German Frontiers of Science Symposium“ teil. Sie übernimmt den Auftaktvortrag in der Session zu „Social and socio-economic inequality„. Das mehrtägige Symposium, das WissenschaftlerInnen aus Japan, den USA und Deutschland besuchen, gibt auch die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte in einer Poster-Session zu präsentieren. In diesem Kontext stellt Kathrin Loer die ersten theoretisch-konzeptionellen Grundlagen und Ergebnisse aus dem Projekt vor.

 

Poster: IniVpol

Poster: The use of policy Instruments and the relevance of behavioural public policy

 

 

 

 

 

 

 

 

als pdf-Dokument: Poster: The use of policy instruments and the relevance of behavioural public policy

Workshop: Verbraucherpolitik jenseits des Otto Normalverbrauchers

Am 10. Juli 2017 fand im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf der Workshop „Verbraucherpolitik jenseits des Otto Normalverbrauchers“ statt. Organisiert wurde er vom Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW (KVF NRW).

Alexander Leipold und Kathrin Loer nutzten die Gelegenheit, um Ergebnisse einer kleinen Vorstudie zu präsentieren, die im Rahmen von IniVpol entstanden ist. Leipold und Loer untersuchen, wie der Verbraucher in unterschiedlichen Politikfeldern zum Adressat politischer Instrumente wird. Weiterlesen

Vorstellung erster Projektergebnisse in Utrecht

Wink – The Nudge Conference“ lautet der Titel einer Konferenz, die vom 23. – 24.6. in Utrecht (Niederlande) stattfinden wird. In zwei verschiedenen Sessions am Freitag und Samstag werden dort erste theoretische und empirische Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt vorgestellt.

In ihrem Vortrag präsentierte Dr. Kathrin Loer ein Modell, mit dem der Einfluss verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse auf politische Instrumente erfasst werden kann.

Demnächst gibt es dazu mehr hier im Blog!

 

 

Projektstart: IniVpol – Instrumente in der Verbraucherpolitik

Nachhaltiges Wirtschaften und gesundes Leben erfordern ein verändertes Verbraucherverhalten. Akteure in Politik und Verwaltung sind sich mittlerweile bewusst, wie sehr das Erreichen von politischen Zielen bei Energieverbrauch und Ressourcenschonung, aber auch im Gesundheitsschutz vom Verhalten der einzelnen Bürgerinnen und Bürgern abhängt. Der staatlichen Verbraucherpolitik steht zwar theoretisch ein breites Spektrum an Instrumenten zur Verfolgung dieser politischen Ziele zur Verfügung. Insbesondere, wenn es um die Beeinflussung individueller Lebensstile und Konsumentscheidungen geht, gelten finanzielle Anreize und informationelle Maßnahmen allerdings als praktisch wenig wirksam, Ver- und Gebote sind oft politisch umstritten und daher riskant. Daher erscheinen zumindest aus politischer Perspektive solche Instrumente attraktiv, die den oder die Einzelne(n) nicht zu nachhaltigem oder gesundem Verhalten zwingen, sondern subtil und effektiv „stupsen“ oder lenken.

 

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